Nähtreff

Heute war bei mir zu Hause „Nähtreff“. Ist doch immer netter, wenn man zusammen näht (auch wenn es unterschiedliche Dinge sind), aber man kann quatschen (auch anderes als über Schnittmuster o.ä.), Techniken vergleichen und sich gemeinsam über Erfolge freuen.

Gott sei Dank hatte ich das meiste schon vorbereitet und zugeschnitten. Ich habe 2 Shirts (Raglan-Shirt aus der Ottobre 4/2010) für den Großen gemacht. Mir gefallen die Halsbündchen nicht – aber da ich DIE eben nicht vorbereitet hatte und auch die Zeitschrift mal wieder nicht fand, um nachzugucken, wie sie hätten zugeschnitten werden müssen, musste ich improvisieren… Hat jemand ne Idee, wie ich den Halsausschnitt schöner bekomme? Vielleicht kürzen und mehr dehnen beim Annähen?

Leider ist das Kind keine große Hilfe beim Anprobieren. „Nein, nis anziehn!“ tönt es dann. Ich krieg ihn nur dazu, unfertige Dinge probeweise anzuziehen (damit man sie ggf. noch ändern kann), wenn ich ihm hoch-und-heilig verspreche, dass er sie SOFORT wieder ausziehen darf. Also schnell Shirt überziehen und im gleichen Moment ruft es schon „´nell auszieh´n. Detz!“ (=Schnell ausziehen. Jetzt!)

Naja, hier sind sie jedenfalls.

 

Beim Vorstellen der Stoffe fand Markus den „fuchsig“ von Farbenmix ja zu sehr „Pyjama“, aber mit dem grauen Ringeljersey finde ich das Shirt absolut alltagstauglich, oder? Bei dem zweiten Shirt hatte ICH etwas Bedenken, aber auch dieses kann man einem fast zweijährigen im Kindergarten anziehen, oder? (der braune Jersey ist war übrigens ein altes Shirt von mir. Hat den Vorteil, dass man die alten Nähte am Saum weiter benutzen kann).

Ach, ich liebe Raglan-Shirts! Da kommen bestimmt noch ein paar mehr 😉

Mein Urlaub…

neigt sich dem Ende zu.

Trotzdem bin ich weiterhin sehr fleißig, kann nur leider die langsam entstehenden Ergebnisse noch nicht zeigen. Ich verspreche aber, es sind noch ein paar sehenswerte Dinge dabei!

Heute zeig ich aber erstmal etwas, was schon vor einigen Tagen fertig wurde. Es ist mal wieder ein Schnittmuster von Griselda und wiederrum ein kostenloses. Es ist so toll und ich bin so begeistert von dem Ergebnis, dass ich am Liebsten noch ganz viele davon machen würde aus allen meinen Stoffschätzchen. Nur – eigentlich brauche ich nur EINE Stricktasche (WOFÜR ich sie brauche zeige ich demnächst). Klar kann ich den Schnitt vergrößern – z.b. für eine Kulturtasche, aber was könnte ich noch daraus machen? Eine Windeltasche? Ein Mäppchen? Fällt Euch noch etwas ein?

 

(Achtet nicht auf die Fäden – da war die Kamera schneller gezückt als die Nadel zum vernähen…)

Viel vorgenommen – wenig erreicht

Heute früh hatte ich mir sehr viel vorgenommen. Da im Kindergarten aber heute früh (mal wieder) die Wasserleitungen eingefroren waren, muss das Kind vor dem Mittagsessen abgeholt werden, so dass ich leider nur einen Bruchteil davon erledigen kann.

Und leider hat die Maschine auch noch Aussetzer beim ZickZacknähen UND ich habe keinen Reißverschluss in der entsprechenden Länge da… Schlechte Vorbereitung würde ich sagen. Vielleicht schläft das Kind nachher nochmal, dass ich vielleicht noch etwas nähen kann.Vor allem habe ich noch ein paar Dinge in der Pipeline, die der Kleine vorher besser nicht sehen sollte…

Aber erstmal das bislang einzige genähte Teil von heute. Es ist eine Handyladestation und soll Ordnung in unsere Kabelecke bringen. Wenn im Wohnzimmer an einer Dreifach-Steckdose zwei Handys und zwei Laptops um Steckplätze kämpfen, braucht man eine Lösung 😉

Das Schnittmuster ist von Griselda, von der ich schon viele Dinge genäht habe. Leider konnte ich mit dem Handy nicht die Farben richtig einfangen, aber ich hoffe, das man es erkennt…

Auflösung Nummer 1

Ich war mal wieder fleißig und habe ein paar Ufos fertig gemacht. Aber noch lange sind nicht alle fertig und der Urlaub geht nur noch eine Woche – da muss ich mich ranhalten.Als erstes zeige ich aber eine Erdbeerenmütze, die ich vor allem in Arztwartezimmern gestrickt habe. Warum nicht kreativ sein, wenn man schon warten muss?

Und man kommt mit den unglaublichsten Menschen ins Gespräch – zuletzt sogar mit der Ärztin, die fragte, ob wir lieber den Grund meines Kommens besprechen möchten oder mein Strickmuster. *gg*

Die Mütze wird wohl etwas zu groß sein für das Baby. Jonas passt sie vom Umfang, aber sie ist etwas zu kurz. Und er will sie nicht für ein Foto anziehen, das undankbare Kind 😉 Muss mal ausrechnen, wie ich das Muster für ein Neugeborenes Verändern muss. Das Strickmuster ist übrigens von hier.

Es ist noch nicht perfekt (bei weitem nicht), aber zumindest hab ich dank youtube jetzt eine für mich machbare Lösung gefunden, mit zwei Farben zu stricken. Ich wickle den Faden, den ich häufiger brauche um den linken Zeigefinger und den andren um den rechten. Klappt zwar langsam, aber ganz gut, muss ich mich eben noch dran gewöhnen. Ist auf jeden Fall aber schneller und einfacher als ständig den Faden auf dem linken Finger zu wechseln. (Gegenläufig wickeln oder auf dem Mittelfinger kriege ich übrigens koordinativ nicht hin…)

Die zweite Auflösung kann ich übrigens noch nicht zeigen, da das beschenkte Kind noch auf seinen Geburtstag wartet…

Teaser!

Heute nur zwei kleine Teaser…

Ich habe gerade so viele unfertige Projekte (UFOs) im „Orbit“, das ich zwei kleine Vorgeschmäcker hier zeigen möchte… Den Rest gibts dann in den nächsten Tagen 😉