Me-Made-Noah und Mützen

Mittwochs wie immer Me-Made-Thementag bei Cat und Kascha. Die letzten zwei Wochen waren turbolent, da etwas ganz besonderes „Me-Made“ eingetroffen ist – Noah. Deshalb gibt es leider nicht viel neu Genähtes (obwohl ich noch viel „altes“ habe, das ich noch posten werde).

Da aber bei meinen Lieblingsblogs irgendwie heute Mützen-Tag ist (z.B. hier oder hier), zeige ich auch die neue Mütze von Noah. Es ist eine Lumich-Mütze (in Puppengröße…) und hier heiß geliebt, da sich der Schnitt bei Jonas schon sehr lange bewährt.

Für diesen habe ich gestern abend jedoch etwas Neues ausprobiert – eine Beanie-Mütze nach einer Anleitung von nupnup.

Ich finde sie etwas kurz geworden. Also nicht so richtig „beanig“ locker sitzend. Ich werde noch eine in einer Nummer größer nähen, denke ich.

Jonas für seinen Teil gefällt sie übrigens, wegen der Turnschuhe drauf. Sind ja die „gleichen“ wie an seinen Füßen 😉

Me Made Mittwoch – Premiere

Schon sooo lange möchte ich beim Me-Made-Mittwoch von Cat-und-Kascha mitmachen. Dabei zeigt man Dinge, die man für sich selbst genäht hat – vorzugsweise Kleidung, aber auch Accessoires oder auch Taschen. Wie in meinem Fall.

Dieses Mal habe ich wirklich ein Projekt zum Vorzeigen. Und zwar handelt es sich um meine Kliniktasche. Das ist eine Tasche, die man zur Entbindung mit in die Klinik nimmt.

Ich habe schon lange die Idee gehabt, mir selbst eine zu nähen, grübelte aber sehr lange über den Schnitt und die Stoffauswahl. Schlussendlich entschied ich mich für den Schnitt „Little holiday bag“ von „Mein Liebstes„. Dabei bezieht sich das „Little“ offensichtlich nicht auf die Größe der fertigen Tasche. Sie ist riesig!

Einen Stoff, den ich verwenden wollte, hatte ich sofort im Kopf. Der Cord mit den Rot/Rosa/türkisen Kreisen (weiß grad nicht, vom wem der ist) war mir bei einem Shopping-Ausflug bei Jenny in die Tüte gehüpft. Allerdings nur ein halber Meter, das reichte nicht für diese Tasche. Außerdem ist dieser – zugegeben – doch etwas ausgefallene Stoff als alleiniger Stoff für eine Tasche zumindest für mich etwas ZU auffällig. Was könnte nun als Kontrast Ruhe bringen und doch nicht langweilig aussehen?

Beim Stöbern im Netz kam mir dann die Inspiration – mipamias verwendete alte Jeans als Grundstoff für die little holiday bag. Also nichts wie eine alte Jeans herausgekramt (mit Elasthan – kann ich NICHT empfehlen), zerschibbelt und neu zusammengenäht. Besonders stolz bin ich auf die Popo-Partie der Tasche, die ich als Klappendeckel für die aufgesetze Tasche wiederverwenden konnte. Aber – hat jemand eine Idee, wie ich diese aufgesetzte Tasche verschießen könnte? Noch ist sie nämlich einfach offen.

Die rückwärtigen Hosentaschen habe ich an den Seitenteilen verwenden können, so habe ich Platz z.B. für Taschentücher oder Gummibärchen oder etwas, was schnell griffbereit sein muss.

Auf der Rückseite habe ich NOCH eine Popo-Jeanstasche angebracht. Allerdings von einer anderen Hose. Etwas asymmetrisch, da es sonst nicht gut wirkte.

Die türkis-Töne sind übrigens exakt gleich, auch wenn das auf den zugegeben nicht so dollen Handybildern nicht so rüber kommt.

 

Insgesamt bin ich total zufrieden mit dem Schnitt und mit dem, was aus der Tasche geworden ist. Ich liebe sie. Mittlerweile ist sie auch gepackt und wartet auf ihren Einsatz in hoffentlich ein paar Tagen.

(PS: Links zu den verschiedenen Seiten werde ich heute abend einfügen und auch weitere Bilder. Im Moment spinnen sowohl Internet auch Laptop und den Text habe ich jetzt auch schon zum zweiten Mal geschrieben dank Absturz – insgesamt also sitze ich seit 2 Stunden an diesem Text… Aber ich muss los 😉 )

(PPS 14:40h: Text und Links sowie weitere Bilder sind zugefügt.)

Ich habe gesündigt…

… aber irgendwie doch nicht.

Ich habe bei einem Auktionskaufhaus im Internet (3-2-1) einen Shop für Nähzubehör entdeckt, den auch schon viele andre Blogger erwähnten. Bei Bedarf sage ich gern den Namen. Dort habe ich eine ganze Menge Garn gekauft (und das trotz Fastenzeit). Aber es war so bitter nötig, wie ich feststellen musste…

Deshalb breche ich jetzt mal eine Lanze für Markengarn. Ich habe mir jetzt Troja von Amann gegönnt, aber andere Markengarne sind sicher ähnlich.

Meine Nähmaschine zickt besonders bei Zick-zack-Stichen, Overlochstich und ähnlichem und besonders, wenn man Jersey vernähen will. Mal eben ein Shirt säumen ist leider nicht drin, wenn ich nicht in einen Heulkrampf ausbrechen möchte. Sie lässt haufenweise Stiche hintereinander aus bis wieder ein korrekter kommt, knuddelt den Unterfaden, der Oberfaden reißt. Alles hatte ich ausprobiert, was man so im Netz zu solchen Problemen findet – nur das Garn hatte ich noch nicht gewechselt (benutze Frister und Rossmann oder wie das heißt, war bei der Nähmaschine, die aus England kommt, dabei).

Seit Samstag habe ich das neue Garn. Gestern habe ich es ausprobiert und was soll ich sagen – ich musste meinem Mann 3 SMS (ok, Whatsapp-Nachrichten) auf die Arbeit schicken, weil ich mich vor Freude gar nicht halten konnte.

Kein einziger Fehlstich, kein Getüddel, die Maschine läuft wie ne eins!! Das Stichbild ist hervorragend und ich schwebe auf Wolke 7-8-nein 9!!

(Und ich habe jetzt wieder Geschenkideen, denn Garn-farben müssen natürlich aufgefüllt werden. Was es nicht alles für Farben gibt *hach*)

Morgen zeige ich mal ein Bild, aber jetzt ist es zu dunkel für Fotos.

Wenn der einzige Wunsch…

der Mutter zum Geburtstag ist: „Dass Du mir die Decke fertig nähst!“ und man sich dunkel dran erinnert, dass man seit dem vergangenen Jahr bereits einen vorgewaschenen Leinenstoff besitzt, den man nur zu dem Zweck gekauft hat, dass die Mutter daraus eine Tischdecke für den Gartentisch bekommt…

DANN ist es Zeit, die Decke zu nähen.

Die Decke ist wie gesagt aus einem Leinen- oder Leinengemisch und die Ecken sind sogenannte Briefecken. Die mag ich am liebsten, auch wenn ich das ganze gebügel nicht mag.

Zusätzlich bekam sie zwei Handtücher, auf die ich laut Vorgabe frühlings-osterhafte Stickereien bringen sollte. Wir hatten uns im Vorhinein auf Hahn und Henne geeinigt. Die sind selbst digitalisiert (ich benutze Embird) nach einer kostenlosen Malvorlage aus dem Netz. Ich finde sie ganz gelungen und meine Mutter Gott sei dank auch. Jetzt kommen noch Ostereier auf anderen Handtüchern dazu.

PS: Schon wieder über eine Woche keinen Post. Ist ja nicht so, dass ich nicht nähe, mein Problem ist das Abschließen einer Arbeit. Meist hängt es an der Wendeöffnung oder an anderen Dingen, die mit der Hand nachbearbeitet werden müssen… Eine neue Tasche hab ich zwar schon häufig dabei gehabt, aber überall jängen noch die Fäden rum, die obligatorische Wendeöffnung ist noch offen und auch am Reißverschluss diese unsäglichen kleinen Öffnungen… Sieht ja keiner. Aber mein Ergeiz sagt, ich darf sie erst hier zeigen, wenn sie fertig ist… Also geduldet Euch… Ich habe noch ganz viele offene Näharbeiten hier, die gezeigt werden wollen. Und es sind totale Schätzchen dabei!!

PPS: Außerdem durfte ich bei Mrs. de-elfjes ihre neue Tasche „Mrs. Miller“ probenähen. Leider muss ich sagen, dass ich über die Stoffauswahl noch nicht hinausgekommen bin. Im Moment kämpfe ich nämlich mit einem anderen Projekt, das dringend fertig werden muss und mit meiner stetig zunehmenden Bauchumfangsvermehrung. Aber bald ists vorbei!

Dinder-Duchen…

(sprich: Kinder-Kuchen) ist derzeit der Hit bei uns. Gab es am Sonntag zum Kindergeburtstag und da wir noch reichlich Reste übrig waren, können wir auch noch heute den kleinen Stöppke mit seinen Muffins glücklich machen. (Ich frage mich schon, wann er morgens als erstes „Dinder-Duchen haben … *Pause* … bitte!“ sagen wird.)

Das sind schwarz-weiß-Muffins, das Rezept benutze ich auch für Marmorkuchen. Für die Kinder sind jedoch – finde ich – Muffins besser zum selbst essen. Mal eben auf die Hand und schwups, weg sind sie.

Unser Kleiner isst übrigens am Liebsten den dunklen Teil des Kuchens 🙂

Wer das Rezept möchte, einfach bei mir melden. Aber das Internet ist ja voll von Marmorkuchen-Rezepten.