Schlafanzug (Teaser-Auflösung)

Jungs-Jerseys.

Na, viel kann man ja da nicht draus machen.

Nur Mützen, Shirts, Hosen, Schlafanzüge… Schlafanzüge???

Gute Idee. In Größe 92 und größer wird es langsam sehr dünn mit einteiligen Schlafanzügen. Vor allem mit netten Motiven. Aber zumindest im Moment mag ich die an meinem Großen immer noch lieber als Zweiteilige. Und es ist auch praktischer, da er sich immer noch sehr im Bett wälzt.

Ich habe aus dem ganzen Jersey-Wust also Schlafanzüge zugeschnitten. Genau drei Stück und zwar zwei kurze und einen langen nach dem Ebook „Anton“ von Klimperklein.

Der lange ist schon fertig und Jonas liebt ihn. Langsam wird es jedoch auch hier sehr warm und ich würde ihm gerne den kurzen anziehen – nur sind meine Jerseydruckknöpfe alle.

Also werden sie noch bis nach dem Feiertag warten müssen – die anderen tollen Schlafanzüge.

Sommer, Sonne, Sonnenhut

Mützen haben in diesem Haushalt die Angewohnheit zu verschwinden. Auf nimmer Wiedersehen. Im Kindergarten, auf dem Friedhof (ja, wirklich, kein Scherz!) und im Urlaub. Darunter auch der tolle Sonnenhut von Jonas aus dem letzten Jahr. Ich ärgere mich immer noch darüber und hoffe insgeheim, dass er doch noch irgendwo auftaucht… Der bestand aus dem tollen Miss-Liberty-Stoff von Farbenmix. Gott sei dank, hab ich noch etwas davon da.

Aber da ich ja total ungern zweimal das gleiche nähe, musste es diesmal ein anderes Design sein.

Und da ich wie viele andere Eulen auf Stoff gerade sehr knuffig finde, bot sich der Rest vom Stoff meines Stricktäschchens an, zu einem Sonnenhut zu werden.

Ich habe ihn, anders als im Ebook von Schnabelina, mit einem Gummiband hinten genäht. Ich habs falsch gemacht, ich gebs ja zu, aber hier ist ne nette Anleitung, wie man das ganz easy und ohne Knoten im Hirn hinbekommt. Der Hut ist mit kleinem Schirm und kleinem Nackenschutz genäht und alles ist gefüttert. Schrägbänder sind einfach ein Greuel für mich…

Ich muss jetzt auch mal schnell Schnabelina ganz herausragend erwähnen. Sie hat auf ihrer Seite ein paar ganz tolle Schnittmuster mit sehr gut verständlichen ebooks – und das alles kostenlos! Ist das heutzutage noch zu glauben? Vielen Dank dafür!

(Das Bild zeigt übrigens das Kind bei der Gartenarbeit.)

Verrechnet

In unserem Haushalt mangelt es ja an Mädchen. Nicht vom Volumen her, aber von der Menge. Vor allem kleine Mädchen. Deshalb wird hier vorwiegend mit Auto-/ Tier und sonstigen jungstauglichen Stoffen genäht.

Aber gestern nicht. Gestern habe ich für die Tochter meiner Hebamme genäht. Diese (die Hebamme) hat nämlich immer die kleinen Klamöttchen von Noah und die zugeschnittenen Teile für Jonas bewundert. Ist doch klar, was man der Hebamme zum Abschied schenkt, oder?

Problem 1: Ich habe kaum Mädchen-Jerseys. Aber doch einige Mädchen-Baumwollstoffe. Also nicht lange hin und her-überlegt – ein Lieblingskleidchen der Erbsenprinzessin sollte es werden. Laut allgemeiner Meinung super Schnitt, kann lange getragen werden (erst als Kleid, dann als Tunika) und sieht einfach zuckersüß aus.

Problem 2: Jemand, den ich nicht näher bezeichnen möchte, erinnert sich erst am Sonntag Nachmittag, dass am MONTAG Mittag die Hebamme zu ihrem letzten Besuch kommt (Größe des Kindes Gott sei Dank beim davorigen Besuch erfragt). Wo denn jetzt noch das Schnittmuster besorgen und nicht stehlen? Das hatte natürlich auch jemand vergessen…

Problem 3: Also alle Ottobres (wie spricht man das eigentlich aus?) – und das sind in diesem Haushalt nicht wenige – durchwühlt und natürlich im letzten Heft ein Kleid gefunden (Minnie, Ottobre 6/2010, das Jubiläumsheft) – nur wird es aus Jersey genäht.

Problem 4: Siehe Problem 1. Jersey-Kiste also doch nach Mädchen-Stoffen durchsucht und zusammen mit Markus mehrere Kombinationsmöglichkeiten überlegt. Was tragen kleine Mädchen denn derzeit so auf den Laufstegen? Gefunden habe ich dann zwei Blümchenstoffe, welche ich Anfang des Jahres bei Jenny eigentlich für mich gekauft, aber noch nicht verarbeitet hatte, und lila Stoff aus dem Trigema Putzlappen-Paket (sehr zu empfehlen).

Der Schnitt war schnell abgepaust und der Stoff fix mitder Ovi zusammengenäht. Statt die Ärmel und den Halsausschnitt einzufassen (ich habe nur schlechte Erfahrungen mit Einfassungen und Schrägband gemacht) habe ich die Abschlüsse als Bündchen genäht. Sieht doch auch toll aus, oder?

Meine Hebamme hat sich jedenfalls gefreut und ich bin stolz auf mein erstes Kleidchen. Jetzt hab ich zumindest ne Idee für zwei kleine Mädchen, von denen das eine bald Geburtstag hat, oder was meinst Du, Barbara?

PS: Warum heißt dieser Beitrag „verrechnet“? Weil die Hebamme erst nächste Woche das letzte Mal kommt… Der ganze Stress umsonst und ich hätte DOCH das Lieblingskleid nähen können…

Viel getan – nichts fertig

Hier scheint es gerade sehr ruhig. Aber keine Sorge – Nähprojekte laufen hier es masse. Leider ist vieles nicht fertig, Grund ist der kleinste Mitbewohner. Sein liebster Platz ist gerade auf dem Arm – brüllend. So fehlt bei den meisten Projekten noch die Abschlussnaht, das Vernähen oder die Bündchen…

Heute abend geh ich seit seiner Geburt das erste Mal wieder zum Nähen zu Jenny. Ich freu mich schon riesig und schneide in den kurzen Schlafphasen zu.

Was genau? (Ist ja schon ein ansehnlicher Haufen Jungs-Jerseys geworden…)

Na, ratet mal 🙂

Stoffmarkt

Am Sonntag war ich auf dem Stoffmarkt in Leverkusen um Jerseys für die Jungs zu kaufen. Merke:

1.) Kind im Tragetuch ist ein Minus, wenn der Stand voll ist und man in den Stoffbergen wühlen möchte.

2.) Kind im Tragetuch ist ein Plus, wenn die Dame am Stand Mitleid hat mit dem schreienden (2 Wochen alten) Kind und man in der Schlange der Leute, die bezahlen wollen, vorgezogen wird (Minus, weil man sich dann die Kommentare der anderen in der Schlange anhören darf).

3.) Der Stand mit den Stoffen, die man sucht, ist IMMER der letzte, den man besucht (eigentlich müsste ich meinen Lieblingsstand doch mittlerweile erkennen…)

4.) Bilde ich mir es ein, oder gibt es immer weniger Stände mit günstigen Kinderjerseys? Und immer mehr mit den zwar tollen, aber teuren Kinderjerseys?