Tamino – die Hose für jeden Tag

PS. Dieser Blogpost hat mich einige graue Haare gekostet. Spinnt WordPress bei Euch auch seit Tagen?

Vor einigen Tagen, die mir wie viele Wochen vorkommen, durfte ich wieder bei Jane von timtomdesign Probenähen.

Diesmal handelt es sich um einen neuen Hosenschnitt, Tamino. Dieser ist für größere Kinder gedacht, die keine Windeln mehr tragen und geht von Größe 86 bis 152. (Für die kleineren Kinder gibt es wie hier schonmal gezeigt den Schnitt „Tino„).

Ich habe für meine beiden Jungs Hosen genäht, obwohl der Kleine noch nicht trocken ist. Hier zeige ich noch eine frühe Version des Schnittes, im Verlauf wurde noch eine ganze Menge geändert. Vor allem wurde das Hosenteil etwas verschmälert, so dass ich nicht sicher bin, ob der aktuelle Schnitt für meinen Kleinen passen würde.

Aber jetzt lasse ich mal Fotos sprechen (diesmal übrigens von meinem Vater geschossen).

Hier zunächst der Große. Das Shirt ist in die Hose gesteckt bei großem Bauchbündchen, deshalb wirkt das Ganze etwas merkwürdig, aber sie passt sehr gut (und schwarz ist schwer zu fotografieren).

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Der Kleine musste natürlich auch eine kurze Hose bekommen. Man sieht, wie gut der Windelpopo hier noch in die Hose passt, das ist in späteren Versionen deutlich geändert worden.

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Und zu guter letzt eine weitere Version des Schnittmusters, das dem endgültigen schon etwas eher entspricht – diesmal als lange Hose für den Großen:

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Das Schnittmuster Tamino gibt es hier

Dieser Winter ist (zu) warm!

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Eigentlich wollte ich diesen Mantel zu meinem Konzert-Trip nach Dublin (Irland) das erste Mal ausfühen. Aber trotz exzessivem Nähen in den Tagen vor dem Flug war ich nicht rechtzeitig fertig geworden.
Dann ließ ich den Schnitt etwas liegen, denn das Nähen der Weihnachtsgeschenke stand an – und außerdem war der Winter viel zu warm für einen dicken Mantel. Doch dann riss ich mich zusammen und nähte den Mantel für einen Kurztripp nach München fertig – nichtahnend, dass es dort im Februar frühlingshaft warm werden sollte…

blauer_mantel_bahn_4Ihr seht, der Winter wurde meinem neuen Mantel nicht richtig gerecht. Er ist nämlich, wie auch mein letzter Mantel schon, innen mit Thinsulate gefüttert und damit muckelig warm – zu warm für den nahenden Frühling. Trotzdem trage ich ihn morgens, wenn es noch etwas frostelig ist, gerne auf dem Weg zur Arbeit. Und wer weiß, vielleicht gibt es im nächsten Jahr noch einen weißen Winter?

blauer_mantel_bahn_3Der Schnitt des Mantels ist Butterick 5685. Der tolle blaue Breitcord ist von Stoff und Liebe (ich habe jedoch mit einer halben Packung „Königsblau“ von simplicol drübergefärbt, denn er entsprach nicht dem Blau, welches ich vom Monitorbild erwartet hatte). Innen ist der Mantel mit rotem Baumwollstoff gefüttert.

blauer_mantel_bahn_2Der rote Schal ist übrigens noch auf der Zugfahrt nach München fertig gestrickt worden. Es handelt sich um das gap-tastisches Strickmuster, dass es hier kostenlos bei ravelry gibt.

Wenn ich an mir `runter schaue, gefällt mir der Mantel sehr sehr gut. Hach, ich liebe es, ihn zu tragen.
Auf den Fotos gefalle ich mir aber in ihm gar nicht – der Mantel sieht aus, als ob er aufträgt und meine Arme wirken total kurz. Mein Mann sagt, ich solle noch eine zweite Reihe Knöpfe anbringen, das mache ich auch noch! Aber ob das das Problem beseitigt?

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(und kurz bevor der Countdown zu Ende ist, verlinke ich mich noch schnell bei RUMS)

Der 365-Tage-Quilt – Februar

Jaja, es ist bereits März. Und der März schon weiter fortgeschritten…

Aber ich habe einfach vergessen, meinen Zwischenstand zu posten, da die beiden Quadrate bereits seit Anfang Februar fertig sind.

kacheln_2-februarIm Moment arbeite ich meine vorhandenen Stoffe ab, bevor ich mir ggf. weitere ertausche oder gar kaufen. Eine ganz liebe Gabe habe ich allerdings bereits erhalten – meine beste Freundin hat mir ein großes Reste-Paket aus Irland mitgebracht:

kacheln_1Da werde ich eine Weile mit auskommen, denke ich.

Es sind so so schöne Stoffe dabei, und ich freue mich schon so, mit der Decke auch dann täglich an sie erinnert zu werden, da wir uns aufgrund der Entfernung leider nicht so häufig sehen, wie man sich das wünschen würde!


Und in den nächsten Tagen muss ich endlich mal die ganzen Dinge zeigen, die ich seit dem letzten Post genäht habe. Es ist nämlich auch ein ziemliches Schmuckstück dabei, für das es langsam jedoch leider zu warm wird…

 

 

365-Tage-Quilt – Januar

Ich habe ein Problem.

So fängt ein Blogeintrag ja schonmal nicht so gut an. Aber ich werde meinen geplanten Quilt nicht so nähen können wie ich mir das gedacht habe. Der Grund: Ich habe nicht genug Stoff.

Jetzt liegen sicher alle Näherinnen auf dem Boden und kugeln sich vor Lachen. Jaja, DIE Ausrede, um neuen Stoff kaufen zu dürfen.

Collage- Quilt-Januar

Aber es stimmt. Ich habe nicht genug unterschiedlichen Stoff in den verschiedenen Schattierungen, wie ich es mir eigentlich wünschen würde. Ich bekomme pro Farbe (und da gehe ich aus von gelb-rot-grün-blau-braun-rosa/lila) höchstens auf 2 Quadrate a 30×30, bei den meisten Farben nur auf eines. Es sei denn, ich mache die 4 Quadrate, die ich brauche alle aus denselben Stoffschnipseln.

Deshalb gucke ich mal, wie weit ich komme und ob ich den Quilt am Ende auf 8 Quadrate zusammenschrumpfen muss. Ich muss im Februar dann noch etwas weiter sortieren und mich Mitte des Jahres spätestens entscheiden, ob es beim Scraps-Quilt bleibt, oder ob ich mir noch Stoffe dazukaufen muss.

Für Januar hatte ich mir ja 2 Blöcke vorgenommen. Ich habe auch 2 angefangen, aber erstmal nur einen fertig gestellt (siehe o.g. Problematik) – bei dem zweiten fehlt „nur“ das angleichen auf 30x30cm. Das Foto reiche ich dann nach.  Edit: Hier meine beiden Blöcke für Januar. Beide betragen 30×30 cm. Wie ihr seht, könnte ich gut noch gelb gebrauchen…

Was würdet ihr mir raten? Weiter 2 Blöcke pro Monat nähen und ggf. im Mai oder Juni keinen abwechslungsreichen Stoff mehr haben und nachkaufen müssen (dann entsteht geplanter großer Quilt?) oder jeden Monat nur einen Block nähen und dann eine Baby-Decke draus machen?

Ich bin noch unschlüssig…

Wie weit das Königskind ist, seht ihr hier. Alle Zwischenstände vom Januar werden auf Pinterest gesammelt.

 Edit vom 1.2.:

Ich habe mich entschlossen, es einfach zu versuchen, den Quilt so zu machen, wie gedacht. Vielleicht kann ich noch Stoff-Schnipsel ertauschen, es fällt noch etwas ab von anderen Projekten oder oder oder. Das Jahr ist ja noch jung und nirgendwo ist gesagt, dass ich JETZT schon alle Stoffe zusammen haben muss. Ich lasse mich einfach übberraschen, welche Farbvariationen das Jahr noch bringt, oder?

Falls jemand ein ähnliches Problem hat, ich habe noch Reste von meinen beiden Januar-Blöcken übrig. Ich wäre bereit zu tauschen 😉

Durchhalten – 365-Tage-Quilt

Das Jahr hat schon fast den ersten Monat rum, da bin ich auf den ersten „Sew-Along“ aufmerksam geworden. Diesmal kein Kleidungsstück für mich, den Mann oder die Jungs, sondern um einen Quilt.

Ich liebe es ja, Quilts zu machen (oder „Kuscheldecken“, wie sie hier heißen). Nicht, dass ich gut darin wäre oder sie dem klassischen amerikanischen Quilt entsprechen würden, aber geliebt werden sie hier trotzdem.

Bei dem Projekt von Königskind handelt es sich um eine das ganze Jahr umfassende Arbeit. Ob ich solange durchhalte? Idealerweise sollte dabei jeden Tag ein Stückchen Stoff zugeschnitten werden, Ende jeden Monats zusammengenäht werden und am Ende des Jahres hält man das Top des Quilts in Händen, das dann „nur noch“ mit dem Back verbunden werden muss, binding und quilting inklusive versteht sich.

Ich habe mich für einen Memory-Quilt nach diesem Vorbild entschieden. Ich habe verschiedene Überreste von Stoffen hier, die ich in der Vergangenheit vernäht habe. Es wäre doch schön, mit einer Decke sich an all die Projekte erinnern zu können.

blockanordnungIch habe vor, 20 Blöcke mit etwa 30x30cm zu nähen, s. Bild. Für das Sashing nehme ich wie schon bei „MEINEM Quilt“ ein altes Bettlaken meiner verstorbenen Tante. Passt doch ideal zu einem Memory-Quilt, oder?

Wie viel ich pro Woche oder Tag nähen oder zuschneiden müsste, das möchte ich nicht gerne festlegen, dafür sind meine Tage zu unterschiedlich. Jedoch pro Monat sollten zwei Blöck fertig werden, um dann im November mit dem Verbinden von Ober-und-Unterteil beginnen zu können.

Das Backing habe ich auch schon gekauft, eine dunkel-blaue Mikrofaser-Kuscheldecke. Da die Decken bei uns im täglichen Gebrauch als Sofadecken oder Bettdecken sind weiß ich, dass wir kein Batting brauchen, auch ohne Volumeneinlage sind die Decken kuschelig warm.

Ein richtiges Patchwork-Projekt. Ich werde weiter berichten.

 

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